Warum Alleinarbeit so gefährlich ist und welche Schutzmaßnahmen Sie treffen sollten

Alleinarbeit ist weitaus keine Seltenheit, vor allem an mobilen Arbeitsplätzen, im Handel und im Dienstleistungsservice. Auch in der Industrie nimmt durch Schichtsysteme und Automatisierung die Anzahl von Alleinarbeitnehmern immer mehr zu. Unter diesen Bedingungen muss sich auch der Arbeitsschutz darauf einstellen das Schutzniveau für die allein arbeitenden Beschäftigten zu sichern.

Alleinarbeit ist laut DGUV Regel 100-001 „Grundsätze der Prävention“, Abs. 2.7 wie folgt definiert: „Alleinarbeit liegt vor, wenn eine Person allein, außerhalb von Ruf- und Sichtweite zu anderen Personen, Arbeiten ausführt.“

Effektive Ladungssicherung: Was müssen Sie beachten?

Jegliche Art von Transportgütern müssen bei Lastkraftwagen-Transporten gut und sicher verstaut werden. Das heisst jede Ladung muss während des Transport bei gewöhnlichen Verkehrssituationen vor Bewegung geschützt werden. Zu gewöhnlichen Situationen gehört neben der unproblematischen Geradeausfahrt auch starke Kurven, eine Vollbremsung oder ein plötzliches Ausweichmanöver. Rutschende Ladung kann zu beschädigter Ware führen, sowie auch eine Gefahr für den Menschen darstellen

Es gibt 2 Methoden für eine effektive Ladungssicherung, um die auf die Ware wirkende Kräfte zu neutralisieren, verhindern kann man diese nicht:

Reibung erhöhen durch Kraftschluss:

Den Widerstand der Reibung kann z. B. durch den Einsatz von Antirutschmatten oder indem zwei Gegenstände mittels Zurrgurten aufeinander gepresst werden, erhöht werden. Damit sorgt die erhöhte Reibung für die notwendige Gegenkraft.

Ladung festsetzen durch Formschluss:

Hier wird die Ladung festgebunden, damit diese sich nicht mehr bewegen kann. Ein Verkeilen der Transportware ist ebenfalls eine Formschluss-Methode.

Sitzen macht krank – was monotones Sitzen mit unserem Körper macht

In der griechischen Antike hat der Philosoph Aristoteles den Menschen als das „politische Tier“ definiert. Heute würde man ihn eher als „sitzendes Tier“ beschreiben. Wir sitzen und sitzen und sitzen. Im Büro, im Auto, im Bus, in der Bahn. Und selbst in der Freizeit sind wir immer länger vor Bildschirmen aller Art. Die Deutschen sitzen laut der „Venen-Liga“ mittlerweile rund siebeneinhalb Stunden jeden Tag.

Dabei ist der gesamte Stütz- und Bewegungsapparat des Menschen nicht fürs Sitzen gemacht und seine Wirbelsäule erst recht nicht. Zwischen den Wirbeln liegen die Bandscheiben und dienen unter anderem als Stoßdämpfer. Sie bestehen aus Bindegewebe mit einem elastischen Faserring außen und einem weichen Kern. Die Bandscheiben brauchen wie alle Körperzellen Nährstoffe, die sie sich nur verschaffen können, wenn sie regelmäßig be- und entlastet werden. Werden sie entspannt, saugen sie sich voll wie ein Schwamm, wenn sie belastet werden, geben sie wieder Flüssigkeit ab. Dazu muss sich der Mensch aber bewegen. Tut er das nicht, werden die Bandscheiben auf Dauer spröde und rissig.

Herzinfarkt: Der Tod aus dem Nichts

Rund 47.000 Menschen starben im Jahr 2017 in Deutschland an einem Herzinfarkt. Damit ist dieses auch Myokardinfarkt genannte Ereignis eine der häufigsten krankheitsbedingten Todesursachen.

Bei rund 300.000 Herzinfarkten pro Jahr liegt die Überlebenschance statistisch bei rund 85 Prozent. Das Risiko einen Infarkt zu erleiden, steigt bei einer entsprechenden Lebensführung: Zu viel Alkohol, Rauchen, zu wenig Bewegung und ungesunde Ernährung.

Schlaganfall – oberstes Gebot ist Schnelligkeit

Ein Kollege oder eine Kollegin spricht plötzlich unverständlich, klagt über kurzfristig eingetretene starke Kopfschmerzen oder kann nicht mehr richtig stehen und laufen: Menschen mit solchen Warnzeichen müssen unverzüglich ins Krankenhaus gebracht werden, denn oft steckt ein bevorstehender Schlaganfall dahinter.
Jedes Jahr erleiden rund 200.000 Menschen in Deutschland einen Schlaganfall. Der verläuft nicht selten tödlich, denn rund 20 Prozent der Betroffenen sterben innerhalb von vier Wochen nach dem Ereignis, innerhalb eines Jahres stirbt jeder Dritte.