Ralph, tätig als Facility Manager stellte folgende Frage:

Gibt es für Schutzhelme so etwas wie ein Ablaufdatum oder Austauschfristen und wie bestimmt man diese?

Danke für die Frage Ralph. In der Tat gibt es für Arbeitsschutzhelme eine Gebrauchsdauer bzw. ein Verfallsdatum. Die meisten Schutzhelme verlieren im Laufe der Zeit und abhängig von ihren Einsatzbedingungen ihre Festigkeit. Der notwendige Kopfschutz sollte daher regelmäßig überprüft und ausgetauscht werden. Kunststoffe altern und werden durch UV-Strahlung, Witterungseinflüsse und mechanischen Einflüssen spröde. Das Alter des Helmes erkennen Sie am Herstellungsdatum, das ebenso wie die Angaben zu Hersteller, Typ, Größe und Werkstoff zur Kennzeichnung des Helmes gehört. Die Kennzeichnung befindet meistens an der Unterseite des Helmschildes. Besteht ein Schutzhelm aus thermoplastischem Kunststoff, so ist er mit PE, PC, ABS, HDPE oder auch mit PP, PP-GF, PC-GF gekennzeichnet. Industrieschutzhelme aus duroplastischem Kunststoff müssen erst nach acht Jahren ausgetauscht werden. Diese erkennen Sie an der Kennzeichnung PF-SF und UP-GF. Die Stabilität kann schon unter einem nicht sichtbaren Haarriss leiden. Bei einem sichtbaren Riss im Helm darf ein Austausch keine Frage sein. Grundsätzlich sollte ein Schutzhelm nach einem Vorfall mit starker Belastung sowie bei Beschädigung unmittelbar ersetzt werden. Ansonsten gelten für SETON Schutzhelme die Gebrauchsdauer laut Herstellerangabe oder eine von den Berufsgenossenschaften vorgegebene Austauschfrist von 4 Jahren, da SETON Schutzhelme aus thermoplastischem Kunststoff, wie  z. B. Polyethylen, bestehen.

Schutzhelm» Weitere Informationen zu Arbeitsschutzhelmen – Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft

» SETON Schutzhelme

Tipp:
Besonders einfach lassen sich Austauschfristen mit Prüfetiketten überwachen
» SETON Prüfetiketten „Gültig bis“