In den Wintermonaten sind unzählige Winterdienstkräfte im Einsatz, um Straßen und Gehwege zu räumen und zu streuen – damit diese sicher passierbar bleiben. Neben den für die öffentlichen Verkehrswege kommunal beauftragten Winterdiensten und Straßenmeistereien werden auf privaten Grundstücken diese Arbeiten vom Eigentümer selbst oder beauftragten Personen durchgeführt.

Im dritten Teil unserer Serie „Streusalz allein macht noch keinen Winterdienst“ wird erläutert, wie Sie Ihren betrieblichen Streu- und Räumdienst fachgerecht ausstatten. Bei der Bereitstellung von Schutzkleidung sind zwei Faktoren wesentlich: Einerseits erfordert die dunkle Jahreszeit, dass die Winterdienstkräfte bei Arbeiten in Gefahrenbereichen gut zu erkennen sind. Zum anderen benötigen die Mitarbeiter bei den winterlichen Temperaturen  einen ausreichenden Schutz vor Kälte.

Unser Videobeitrag präsentiert Ihnen die wichtigsten Produkte:

Der betriebliche Winterdienst zählt zu den Tätigkeiten, die in angrenzenden Verkehrsbereichen durchgeführt werden. Abhängig von den Sichtverhältnissen, der Geschwindigkeit des fließenden Verkehrs und dem Verkehrsaufkommen erfordert dies Warnkleidung nach EN 471 der Klasse 2 bzw. 3.

Für Winterdienstarbeiten auf dem Betriebsgelände bieten Warnschutzpilotenjacken mit herausnehmbarem Innenfutter und Kragen neben guter Sichtbarkeit (Klasse 2) auch ausreichend Schutz vor Kälte, Wind und Nässe. Alternativ können auch Warnwesten über der Wetterschutzkleidung getragen werden. Bei Räum- und Streuarbeiten wird Handschutz für mechanische Beanspruchung und Kälteschutz benötigt. In Frage kommen hierbei beispielsweise Kälteschutzhandschuhe mit hoher Griffsicherheit oder Winter-Rindnarbenleder-Handschuhe mit Kälteisolierung.

Die Auswahl der Sicherheitsschuhe für den Winterdienst erfolgt nach den Kriterien Rutschfestigkeit, Schutz vor Feuchtigkeit sowie Kälteschutz. Erstere Kriterien werden von allen Sicherheitsschuhen der Klasse 2 erfüllt. S3 Winterstiefel mit Pelzfutter sind darüber hinaus eine sichere Wahl, um kalten Füßen vorzubeugen.

Soweit eine herkömmliche Winterkopfbedeckung nicht genügt, erzielen Sie durch Schutzhelme und passende Kälteschutzhauben einen wirkungsvollen Kopfschutz.

Tipps zur Ausstattung Ihrer Winterdienstzentrale:

(1) Umkleideschränke

(2)  Winterschilder

(3)  Warnaufsteller

(4)  Sicherheits-Warnleuchten

(5)  Taschenlampen

(6)  Absperrbänder

(7)  Heizlüfter

Zur Bereitstellung zum Einsatz der Warnschutzkleidung zählen auch komfortable Umkleidemöglichkeiten. Mit Hilfe der Garderobenschränke stellen Sie jedem Winterdienstmitarbeiter einen eigenen Spind zur Verfügung. Winterschilder mit Standardtexten oder Wunschtext kennzeichnen Ihre Winterdienstzentrale aussagekräftig. Für Winterdiensteinsätze bei Dunkelheit, etwa in den frühen Morgenstunden, empfiehlt sich das Mitführen von Warnleuchten und Taschenlampen. Zur weiteren Ausstattung gehören Warnaufsteller und Absperrbänder, um Gefahrenbereiche abzusichern. Mobile Heizlüfter sorgen schnell für Wärme und sind ideal, um Ihre Winterdienstzentrale bei Bedarf zu beheizen.